Stallhelden
Stallhelden

Märkische Heide, märkischer Sand

Das Lied wurde nach Angaben von Gustav Büchsenschütz an Himmelfahrt, dem 10. Mai 1923, von ihm selbst gedichtet und komponiert. Die Idee für das Lied sei ihm als Mitglied der Wandervogelbewegung bei einer Übernachtung in der Jugendherberge von Neu-Vehlefanz gekommen. Angeblich verschwieg er den Jugendlichen zunächst seine Urheberschaft, um zu testen, wie es bei ihnen ankomme.Ein Gedenkstein erinnert dort heute daran.

 

1. Märkische Heide,
märkischer Sand,
sind des Märkers Freude,
sind sein Heimatland

Refrain:
Steige hoch, du roter Adler,
hoch über Sumpf und Sand,
hoch über dunkle Kiefernwälder,
heil dir mein Brandenburger Land.

 

2. Uralte Eichen,
dunkler Buchenhain,
grünende Birken
stehen am Wiesenrain.

3. Blauende Seen,
Wiesen und Moor,
Liebliche Täler,
Schwankendes Rohr.

4. Knorrige Kiefern
leuchten im Abendrot,
sah’n wohl frohe Zeiten,
sah’n auch märk’sche Not.

 

5. Bürger und Bauern
aus märk’schen Geschlecht,
hielten stets zur Heimat
In Märk'scher Treue fest!

6. Die Brandenburg allwege –
sei unser Losungswort!
Dem Vaterland die Treue
in alle Zeiten fort.

In den dunkelsten Stunden des preußischen Reiches tauchte eine treue Horde auf die einen ganzen Landstrich für sich beanspruchte. Ihr Donnerhall lässt Gastgeber jenseits der Elbe in Ehrfurcht erzittern. Sie kommen nur einmal im Jahr, doch ihr Name überdauert eingebrannt in der Psyche eines jeden der ihnen begegnete. Wo sie auftauchen, auch wenn nur kurz, herrscht monatelanger Biernotstand .Ihr Erbe findet sich auf der ganzen Welt

 

 die Stallhelden !

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© Toni Freiwald